Am 21. April fanden (nach der langen Pandemie-Pause) die jährlichen Steirischen Schulschach-Meisterschaften (diesmal) in Judendorf-Straßengel statt. Dabei konnte ein zugleich freudiges wie dennoch etwas bitteres Ergebnis erzielt werden:  Sowohl im Team-Bewerb der Unter- als auch Oberstufe landeten unsere Mannschaften nur hauchdünn auf Platz 2 und konnte sich so diesmal für das Bundesfinale in Wien leider nicht qualifizieren.

In der Oberstufe traten wir mit einer Mannschaft an, deren Spieler:innen vor allem aus Unterstufen-Schüler:innen bestand (Alexander Z., 5b; Simon G., 4e; Beat G., 2e; Katharina P., 3a). „Da ist der zweite Platz schon eine unfassbare Leistung, ich bin mächtig stolz auf unser Team!“, muss Mannschaftsführer Alexander Z. trotz einiger verhaltener Tränen betonen. Zu diesem Erfolg kommt hinzu, dass unsere einzige Spielerin, Katharina P., mit 9 Siegen aus 9 Partien, Brettmeisterin der Oberstufe wurde!

Das Team der Unterstufe (bestehend aus Paul M., 4c; Nikolaus A., 1c; Martin P., 1c; Paul G., 4c; Faruk G., 4c) wurde ebenfalls phenomenal Zweiter! Erst im Verlauf des Turniers zeigte sich, wie stark und konkurrenzfähig dieses Team war.

Auch unser zweites Oberstufenteam (Laurenz F., 8c; Raphael K., 8c; Simon S., 7b; Markus P., 7b) schlug sich ausgezeichnet und landete als eines der wenigen Teams ohne Elo-Wertungen im Mittelfeld.Besonders sind dabei die Einzelleistungen von Simon S. und Markus P. zu nennen, die bei ihrer ersten Schacholympiade wirklich sehr solides Schachspiel ablieferten – und auch Laurenz F., Spieler auf Brett 1, konnte schlussendlich viel Hirn beweisen und einen Punkt ergattern. „Schade, dass das heuer unsere letzte Olympiade war.“, meint Kepler-Schach-Urgestein Raphael K. am Nachhauseweg – „war schon immer eine feine Zeit.“