Die ersten beiden Turniertage in Wien verlaufen grandios: fünf deutliche Siege - und somit die klare Führung in der Tabelle. Ein mit viel Pech und unglücklichen Entscheidungen geprägter dritter Tag lässt uns auf die fixe Bronzemedaillen-Position zurückfallen. "Wie knapp das Ganze war, sieht man auf der Uhr: Simons Gegner hatte nur noch 2 Sekunden", meint Mannschaftskapitän Alexander Z. nach der wohl entscheidenden siebten Runde. Trotz der etwas enttäuschenden knappen Niederlage ist der dritte Platz bei einem solchen Turnier eine bedeutsame Leistung, bedenkt man, dass unsere Mannschaft aus 12-14-Jährigen besteht (Alexander Z., Simon G., Beat G., Katharina P. und Paul M.) aber in der Oberstufe angetreten ist. "Tja, Alter ist eben nur eine Nummer im Schach, gleich wie das Körpergewicht bei Mühle", spaßt unser jüngster Spieler Beat G. Gleichzeitig erkennt Paul M. die Form Indiens in einem Stück Semmel: "Ha! Nun weiß ich, welche Eröffnung ich heute spiele!" "Wie immer haben wir mannschaftlich super harmoniert und konnten vor allem Spaß und Spielmoral durch das gesamte Turnier aufrechterhalten", schwärmt Roman W., stolzer Schachtrainer des BRG Kepler. "Etwas, was keineswegs selbstverständlich ist!"

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