Vergangene Woche waren die 6. Klassen auf „NAWI-Woche“ in Schladming. Diese fand in diesem Format erstmalig statt. Sie stand unter dem Motto „Die Natur als Ressource“.

  • Inwiefern nutzen wir Menschen die Natur?
  • Beuten wir sie dabei gar aus?
  • Wo sind die Grenzen – gerade in Zeiten der Klima- und Energiekrise?

Diesen und ähnlichen Fragen gingen die Schüler:innen mit ihren Lehrerinnen Anne Mader, Nadja Kulmesch, Julia Sorschag und Anna Wohlmuther in einem daran angepassten Programm nach. Die Entscheidung, mit Öffis zu reisen, wurde dabei bewusst getroffen. Ein Zwischenstopp in Leoben bot sich hier an – so konnten sich die Schüler:innen einen Eindruck der Montanuni und ihrer Studienrichtungen verschaffen. Die restlichen Tage haben die Klassen rotierend folgende Programmpunkte erlebt:

  • Besuch des Dachsteins (inkl. Hängebrücke, Treppe ins Nichts und Eispalast), wobei der Eingriff des Menschen in die Natur sowie die Auswirkungen des Klimawandels besonders deutlich wurden.
  • Wanderung über den Alpinstein Höll, vorbei an den Riesacher Wasserfällen zum Riesachsee, wo Wasserproben entnommen und ausgewertet und Experimente mit Booten (die mit unterschiedlichen Antrieben ausgestattet waren) durchgeführt wurden.
  • Öblarner Kupferweg mit Besichtigung eines Schaustollens
  • Mountain-Gokart-Fahrt
  • Orientierungslauf mit selbstgebauten Kompassen

Abgerundet wurde die Woche mit einer Podiumsdiskussion. Diese widmete sich dem Spannungsfeld Tourismus fördern vs. Lebensraum schützen. Daran nahmen – dankenswerterweise – folgende Personen teil:

  • Natalie Prüggler (KLAR!-Managerin, Expertin für Klimawandelanpassungsstrategien)
  • Thomas Pitzer (Technischer Leiter der Planai-Bahnen)
  • Siegfried Steiner (Alpenverein Haus i. Ennstal)
  • Anna Wohlmuther (vertrat die „theoretische“ Seite, die Umweltethik)

Alles in allem hatten wir großes Wetterglück, viele Erlebnisse und Erkenntnisse und wir hoffen, dass die NAWI-Woche im nächsten Jahr eine Fortsetzung finden kann.