Am Feiertag (19.3.) begann unsere gemeinsame Reise zu unserer französischen Partnerschule (Centre international de Valbonne), mit welcher wir nun schon seit Jahren in Kontakt stehen. Nach dem gemeinsamen Treffpunkt am Flughafen in Graz und einem Zwischenstopp am Frankfurter Flughafen landeten wir schlussendlich am Abend in Nizza, wo wir von (immer noch) sehr warmen Temperaturen empfangen wurden. Wir beschlossen deshalb (und um Fördergeld zu sparen), den Weg zum Hotel zu Fuß zu gehen – dort angekommen, gab es unser erstes gemeinsames Abendessen auf französischem Boden. Bon appétit et bonne nuit à tout le monde! Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg nach Èze, einem wunderschönen und sehr malerischen Dorf. Nach einer Bim- und Busfahrt kamen wir an der Küste an und machten uns dann auf den (Wander-)Weg zum botanischen Garten. Bei atemberaubendem Ausblick konnten wir die mediterranen Pflanzen bestaunen und uns von dem Anstieg erholen. An diesem Tag wurden einige Schulfächer abgedeckt: sportliche Betätigung, geologische Gesteinskunde, bildnerische Skulpturen, biologische Naturkunde, literarische bzw. philosophische Auszüge auf dem Nietzsche-Weg, mathematische und physikalische Berechnungen (für die bestmögliche Wahl der Verkehrsmittel zurück zum Hotel unter Berücksichtigung diverser Parameter, wie z.B. körperliche Mobilität), etc. – natürlich kamen auch die (Fremd-)Sprachen nicht zu kurz! Am darauffolgenden Tag stand ein richtiger Schultag am Programm: nach dem (ersten) Känguru-Test (in Frankreich) besuchten wir unsere Partnerschule, wo wir sehr herzlich empfangen wurden. Unsere Schülerinnen und Schüler lernten bei einer Rallye nicht nur den Campus der internationalen Schule kennen, sondern freundeten sich auch mit den Kindern vor Ort an. Kontakte wurden geknüpft und weitere Austauschmöglichkeiten besprochen, um die Partnerschaft und weitere Projekte aufrecht zu erhalten. Am vorletzten Tag unsere Reise nahmen wir den Zug, um nach Monaco zu fahren – ein Highlight für unsere Kinder, die davon oft nur im Zuge der Formel 1 gehört hatten. Nach der Wachablöse beim Palast erkundeten wir Monte Carlo zu Fuß, bevor wir anschließend das ozeanografische Museum und die Rennstrecke besuchten. Mit vielen neuen und aufregenden Eindrücken ging es am späteren Nachmittag wieder zurück nach Nizza in unser Hotel, wo wir beim letzten gemeinsamen Abendessen in Frankreich die Erlebnisse reflektierten und verdauten. Quelle journée et quelle aventure! Der letzte Tag unseres Sprachaufenthalts war gekommen – nach dem letzten gemeinsamen Frühstück im Hotel machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt, um vom Schloßberg die einmalige Aussicht bei sommerlich warmen Temperaturen zu genießen. Danach hatten alle noch etwas Freizeit, um die letzten Souvenirs und Jause für die Rückreise zu besorgen. Mit unvergesslichen Momenten im Gepäck (und einem Zwischenstopp in Frankfurt) ging es schlussendlich wieder zurück in die Heimat nach Graz – quel voyage! Merci beaucoup, au revoir et à bientôt! Mag. Julia Steinmayr

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