In Paimpont scheint die Welt noch in Ordnung zu sein: Zu den Dorfbewohnern gehören Joëlle, die moralisierende Lehrerin, Anne, die Besitzerin des kleinen Dorfladens mit einer Schwäche für den Aperitif, Hervé, der elsässische Klempner, der bretonischer ist als so mancher Bretone, und Johnny, dem Dorfpolizisten– und großer Fan von … Johnny.
Aus einem großen Gefühl der Solidarität heraus stimmen sie begeistert dafür, ukrainische Geflüchtete aufzunehmen. Doch die Menschen, die schließlich im Dorf ankommen, sind keine Ukrainer… sondern Syrer! Und nicht alle in diesem charmanten kleinen bretonischen Dorf sehen die Ankunft ihrer neuen Nachbarn besonders gern.
Am Ende bleibt die Frage: Wer sind hier eigentlich die „Barbaren“?
Auch wir Französischlehrerinnen des BRG Kepler wollten es unseren SchülerInnen ermöglichen, dieser Frage nachzugehen und ein wenig in die französische Filmkultur einzutauchen und boten ihnen aus diesem Grund die Möglichkeit, am 4. März 2026 die Komödie „Les Barbares – Willkommen in der Bretagne“ anzuschauen. Es war ein wirklich sehenswerter Film, der zu weiteren Diskussionen anregt – große Empfehlung!
