Am 04.02.2026 sind die beiden 7. Klassen zur Gedenkstätte Mauthausen und Gusen gefahren, begleitet von Daniela Brunner, Anna Wohlmuther und Rene Schwarz. Das Ziel der Exkursion ist es, die Geschehnisse des Nationalsozialismus mit Fokus auf Konzentrationslager zu thematisieren. Des Weiteren ist die Bewusstseinsbildung in Hinblick auf nationalistische Handlungen der damaligen Zeit Schwerpunkt des Lehrausgangs.

Dieses Jahr nahmen wir an einer Führung um und durch das Konzentrationslager Mauthausen teil. Zu Beginn der Führung hielten vor einer großen Wiese direkt vor den Mauern des KZ‘. Zu Zeiten des Nationalsozialismus war hier das Heimstadion der Fußballmannschaft der SS-Männer, die in Mauthausen arbeiteten. Besonders erschreckend ist, dass man von der Zuschauertribüne über das Spielfeld direkt auf das Krankenlager sah, wo tausende entkräftete, abgemagerte und kranke KZ-Häftlinge starben.

Beim Eintreten in das eigentliche Lager schauen einem lange Reihen von kalten Baracken entgegen. Auf kleinstem Platz mussten dort die Häftlinge leben und schlafen. Durch verschiedene Fotos, Erzählungen von Überlebenden und das eisig kalte Wetter, wurden uns die Bedingungen im Lager eindrücklichst vermittelt. Neben vielen anderen, erschreckenden Dingen hat mich besonders geschockt, wie schlecht die Häftlinge miteinander umgegangen sind.

Nach dem Rundgang in Mauthausen ging es in dessen Nebenlager Gusen. Ein komplett anderes Gefühl hat uns dort erwartet. Mit einem Spaziergang haben wir uns die normale Wohnsiedlung mit nur wenigen erhaltenen Gebäuden angeschaut. Beispielsweise das frühere Eingangstor und Folterhaus des Lagers, wurde in eine schöne Wohnvilla verwandelt, was bei uns heftige Diskussionen ausgelöst hat. Das kleine Gedenkmuseum hat den Abschluss unseres Ausflugs gebildet. (Flora, Severin)