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Am Freitag, dem 10.6., sind Herr Mag. Philip Pfeifer und Herr Dr. Lukas Spielhofer, Lehrende im Fachbereich Germanistik und Klassische Philologie der Universität Graz, während der Lateinstunde zu uns gekommen, um uns einige Fragen über die lateinische Grammatik zu beantworten und uns über die Ursprünge der Sprache zu erzählen. So haben sie zum Beispiel erklärt, dass die meisten Sprachen in Europa von dem Indoeuropäischen (eine Sprachfamilie, die sich vor 6000 bis 5000 Jahren von Indien bis Europa ausgebreitet hat) abstammen und wie man dadurch die Ursprünge mancher lateinischer, teils auch deutscher, Worte erklären kann. Ein Beispiel hierfür sind etwa das deutsche und das lateinische Wort für „sein“, die vermutlich dieselben Wurzeln in dem rekonstruierten Wort bhu haben und bei denen die Gegenwarts- und die Vergangenheitsform von zwei verschiedenen Worten kommen. Man hat gemerkt, dass sich die Vortragenden sehr für das Thema interessiert haben und dadurch konnten auch wir uns für das Thema begeistern. Im Anschluss an den Vortrag wurden wir von ihnen auch im Herbst auf die Uni eingeladen, um so noch mehr über die linguistischen Besonderheiten der lateinischen und anderer Sprachen zu erfahren.
Autorin: Emily B., 6A

Die ersten beiden Turniertage in Wien verlaufen grandios: fünf deutliche Siege - und somit die klare Führung in der Tabelle. Ein mit viel Pech und unglücklichen Entscheidungen geprägter dritter Tag lässt uns auf die fixe Bronzemedaillen-Position zurückfallen. "Wie knapp das Ganze war, sieht man auf der Uhr: Simons Gegner hatte nur noch 2 Sekunden", meint Mannschaftskapitän Alexander Z. nach der wohl entscheidenden siebten Runde.
Trotz der etwas enttäuschenden knappen Niederlage ist der dritte Platz bei einem solchen Turnier eine bedeutsame Leistung, bedenkt man, dass unsere Mannschaft aus 12-14-Jährigen besteht (Alexander Z., Simon G., Beat G., Katharina P. und Paul M.) aber in der Oberstufe angetreten ist. "Tja, Alter ist eben nur eine Nummer im Schach, gleich wie das Körpergewicht bei Mühle", spaßt unser jüngster Spieler Beat G. Gleichzeitig erkennt Paul M. die Form Indiens in einem Stück Semmel: "Ha! Nun weiß ich, welche Eröffnung ich heute spiele!"
"Wie immer haben wir mannschaftlich super harmoniert und konnten vor allem Spaß und Spielmoral durch das gesamte Turnier aufrechterhalten", schwärmt Roman W., stolzer Schachtrainer des BRG Kepler. "Etwas, was keineswegs selbstverständlich ist!"

Am 2.6. machten wir mit unserer Klasse einen Ausflug in die Rettenbachklamm.
Wir stiegen am Südtirolerplatz in die Straßenbahn in Richtung Mariatrost ein und stiegen bei der Haltestelle Rettenbachklamm aus. Zu Beginn der Wanderung erklärten die Begleitpersonen Herr Kosatschow und Herr Radner wie wir uns unterwegs verhalten sollten. Am Anfang der Klamm begrüßte uns ein laut bellender Hund. Wir marschierten den Bach entlang, überquerten ihn auf einer Brücke. Dann kamen wir an einer sehr erfrischenden Quelle an, aus der wir auch gleich tranken. Danach wurde der Weg sehr steil und rutschig. Nach etwa einer halben Stunde erreichten wir eine Lichtung, wo wir unsere erste Pause machte. Wir tranken und aßen wie die Könige des Waldes. Leider mussten wir während der Pause feststellen, dass einer aus unserer Klasse seine Brille verloren hatte. So hatten ein paar Klassenkameraden und der Herr Professor das Vergnügen, noch einmal durch die ganze Klamm zu gehen. Dann gingen wir weiter zur Stefanienwarte. Dort entflammte eine wilde Wasserschlacht. Wir spielten ein paar lustige Spielchen, um unser biologisches Wissen zu testen. Dann gingen wir wieder runter zum Dorf. Da unsere nächste Straßenbahn erst in einer halben Stunde fuhr, gingen wir auf einen Spielplatz, um uns die Zeit zu vertreiben.
Wir waren viel schnell wieder in der Schule, alle waren ausgelaugt und müde.
Auf diesem Ausflug lernten wir sehr viel über die Blumen und Bäume unseres Ökosystems.

Autoren: Festus und Max

Endlich war es wieder so weit, die Sportwoche stand vor der Tür. Vollgepackt mit fröhlichen Jugendlichen machten wir uns auf ins schöne Kärnten, denn der Ossiacher See wartete auf uns. Bereits während der Busfahrt kam Stimmung auf. Die Zimmereinteilung war schnell erledigt und die Vorfreude auf das Bevorstehende war riesig. Eine Woche voller SUPen, Kajaken, Segeln, Klettern, Mountainbiken, Tennis, Beachvolleyball und mehr stand am Programm. An manchen Tagen fiel man am Abend vor lauter Anstrengung nur mehr ins Bett, denn man wollte ja für den nächsten Tag wieder fit sein. Und so kam es, dass in den beiden Wochen rund 150 Schüler:innen eine Sommersportwoche erlebten, welche vermutlich so schnell nicht in Vergessenheit geraten würde. 

The May of this year presented the students of the 7a, b and c classes with a wonderful opportunity to improve our English and test it in the field. Even though the hope for a language course faded after the cancellation of the trip to Ireland, Prof. Steinmayr managed to find a way for us to get the experience at last, though rather than Ireland, we were to set out to Cambridge, England.
Accompanied by Prof. Steinmayr, Prof. Hohenwarter and Prof. Kos, we set off on Saturday, 7th May. After the bus trip to Vienna, flying to London and then finally taking the bus to Cambridge, we finally reached our destination. Tired, though happy, we met our host families and went to sleep, contently waiting for the awaiting adventures.
The first place to visit, of course, was London. Even though it was not the place of our stay, the capital could not have been left out of the journey. Big Ben, Buckingham Palace and the famous London Eye are only a few of the plenty places the students got to see and experience in the metropolis. The day included a lot of free time, allowing the students to seek out the places they desired to see the most. Having spent a whole day in the capital, the group returned to Cambridge.
Every day of the remaining week started out in the same way: get up, eat breakfast with the host family and set out to school. The students were divided into four groups on the first day of classes which were then rotated between the four different teachers. During the lessons, we learned about the history and culture of Cambridge and the United Kingdom as a whole. It gave us a lot of opportunities to simply take part in conversations with native speakers as well who were happy with our levels of English for the most part. The afternoon programme, however, varied heavily from day to day and included a plethora of different activities for the students and teachers to enjoy.
On Monday, the group took the train to Ely right after school. After a short walk, the astonishing cathedral presented itself to us, towering over all the town’s other structures. Tuesday was the time to visit the Museum of Earth Sciences. The next two days were spent with a photo challenge, where the students had to take pictures of famous and important locations all around Cambridge, and with punting on the famous river Cam. The remaining time was mostly used for sightseeing and seeking out the well-known colleges. The journey ended with a voluntary walk to Grantchester and finally, on Saturday, the students and teachers returned to Graz, having spent a wonderful week in one of the most famous places in all of England.
Martin M. (7a)

Nach einer 3-stündigen „Busreise“ erwartete die SchülerInnen der 6a und 7abBIUN das „Museum der Zukunft“ in Linz. Hier wurde die Reise der Schüler: innen mit Einblicken in die Welt der künstlichen Intelligenz, der Kunst und Naturwissenschaften fortgesetzt.
Ein Deep Space 8K Raum brachte uns alle zum Staunen, denn ein Bild aus 70.000 einzelnen zusammengesetzten Bildern hat von uns wohl vorher niemand gesehen.
Nach der Entspannung im Deep Space Raum fanden sich die Klassen im Konferenzraum zur Biodiversität ein, um verschiedenen Forschern zu lauschen und zu lernen. Haben Sie gewusst, dass es ein Mikrob alpina in Innsbruck gibt oder dass manche Menschen mit dem Rad durch die ganze Welt radeln, um Bodenproben mit Mikroorganismen zu sammeln?
Als besonders berührend und interessant wurde der Vortrag der Künstlerin Smirna Kulenovic aus Bosnien empfunden, da sie ihr Kunstprojekt mit ihrer eigenen Geschichte verbunden hat und uns so in ihre Welt mitgerissen hat. Mit ihrem Projekt „Our Family Garden“ will sie die Traumata der Frauen aus Bosnien nach dem Krieg heilen. Sie bewegte Frauen aus Bosnien, Serbien und Kroatien dazu eine durch Schützengräben abgestorbene Waldfläche mit Ringelblumen zu bepflanzen. Durch die Bepflanzung werden neue Bodenmikroorganismen aktiviert und die Biodiversität soll erhöht werden. Um diese Biodiversität zu beweisen, wird das Genom der Mikroorganismen in den kommenden Jahren untersucht.

Am Ende unserer Reise, nach 2 Projektjahren, konnten die Schüler: innen ihr Können unter Beweis stellen, indem sie die Jury von ihrem Projekt überzeugen mussten, was alle Teams mit Bravour meisterten. Doch es kann nur einen Sieger geben! Es war laut Jury keine leichte Entscheidung. Allerdings entschied die Jury zugunsten der 7a, mit ihrer preisgekrönten Präsentation „Sauerkraut – der neue Stresskiller“ und der brillanten Idee den Schulstress minimieren zu wollen.

Näheres zum Projekt finden Sie unter:
https://microbiome4future.tugraz.at/1049-2/
https://www.facebook.com/microbiome4future/posts/538332048020838

Beachbox Hartberg – 22 Teams – perfektes Wetter. Bei strahlendem Sonnenschein stellten sich die Teams BRG Kepler 1 und BRG Kepler 2 den steirischen Volleyballgiganten. Manchmal war es ein bisschen wie David gegen Goliath. Nichtsdestotrotz kämpften unsere Volleyballer:innen um jeden Ball und konnten wertvolle Erfahrung sammeln. Es wurde gepritscht, gebaggert und fleißig im Sand umhergehüpft. Dank dieses Kampfgeistes war es uns schlussendlich sogar möglich den 9. Platz zu erreichen. Eine wahrlich beeindruckende Leistung. Und eins ist gewiss, im kommenden Schuljahr sollte noch mehr drinnen sein, so viel steht fest.

Nach einem lustigen und erfahrungsreichen Schuljahr des Bio-Challenge-Kurses konnten wir uns beide durch die beim Landesfinale in Graz erreichten zweiten und dritten Plätze für das Bundesfinale der Bio-Challenge, das am Montag, 30. Mai 2022, am Bundesrealgymnasium Innsbruck stattfand, qualifizierten. Um rechtzeitig beim Wettbewerb zu erscheinen, reisten wir gemeinsam mit Frau Prof. Ibovnik (Vielen Dank für die exzellente Vorbereitung auf den Wettbewerb!!!) mit dem Nachtzug in die Hauptstadt Tirols an. 

Um etwa 9 Uhr fanden sich die Landessieger:innen aus ganz Österreich (exkl. Wien, Kärnten und Oberösterreich) im Biologiesaal ein und der Wettbewerb konnte beginnen. Geprüft wurden 4 Module in Theorie und Praxis: Knochen und Gelenke, Herz und Kreislaufsystem, Niere und Makronährstoffe. Gestartet wurde mit dem Theorietest in den Informatiksälen. Für jedes Modul war ein Test vorbereitet, welchen man in je 15 Minuten versuchte mit höchster Genauigkeit auszufüllen. Danach fand der praktische Teil des Wettbewerbs in den Biologiesälen statt. Dabei wurde von zwei Flüssigkeiten mittels Fehling-Reaktion die glucosehaltigere ermittelt, eine Niere seziert, ein Rinderherz analysiert und ein Kniegelenk eines Huhns auf Verletzungen untersucht. 

Zu Mittag bekamen wir eine kleine Stärkung, danach wurden die Sieger:innen verkündet. Wir kamen leider nicht unter die besten drei Österreichs, erhielten aber wie jede/r Teilnehmer:in eine Urkunde, eine Ausgabe des Bioskops (Magazin der Austrian Biologist Association) und eine Jause. 

Am Nachmittag hatten wir auch Zeit für etwas Sightseeing in Innsbruck. Neben dem Goldenen Dachl, dem Innsbrucker Wahrzeichen, konnten wir auch durch die Maria-Theresien-Straße spazieren und den Ausblick auf die Landeshauptstadt vom Stadtturm aus genießen. Da sich eine weitere sechsstündige Zugfahrt am Montag zeitlich und kraftmäßig nicht mehr ausgegangen wäre, verweilten wir für eine Nacht in Innsbruck. Bevor uns der Zug am Dienstag wieder zurück nach Graz brachte, hatten wir noch etwas Zeit, um uns die Hofkirche und die sich dort befindende Silberne Kapelle zu besichtigen. Gegen 18:15 erreichte der Zug den Grazer Hauptbahnhof und die Exkursion zum Wettbewerb endete. 

Voll Freude erinnern wir uns an die zwei schönen und lustigen Tage in Innsbruck, an denen wir viele Erfahrungen und Eindrücke sammeln konnten. 

Autoren: Tobias H. und Stefan W., 7.c

Nach einer zweijährigen Corona-Pause fand das KTT 2022 vom 20. bis 23. Mai wieder auf der Pretul in den Fischbacher Alpen (Stmk.) statt. Am Treffen nahmen neben Schüler:innen vom Astronomie-Kurs auch Schüler:innen vom BRG Bruck sowie einige Amateur-Astronomen teil.

Angekommen beim Roseggerhaus, wurden die Teleskope aufgebaut und das Gelände kennengelernt. Mit dem Eintreffen der Nacht konnten bereits die ersten Objekte am Himmel gesucht und gefunden und die ersten Fotos des Sternenhimmels geschossen werden. Leider wurde der Beobachtungsabend durch ein Gewitter vorzeitig beendet.

Am nächsten Tag war der Himmel jedoch wieder klar und es konnten die Sonnenflecken und die Protuberanzen der Sonne beobachtet werden. Das bei den Teleskoptreffen schon traditionelle Wandern kam am KTT auch nicht zu kurz. Wir wanderten vom Roseggerhaus (1586m) über das Grazer Stuhleck (1635m) und durch das Schwarzriegelmoor zum Stuhleck (1782m). Von dort aus hat man einen herrlichen Ausblick in das Wiener Becken und auf die Mürzsteger Alpen. Am Abend war es zwar zunächst bewölkt und leicht windig, doch nach nur wenigen Minuten klarte der Himmel auf und der Sternenhimmel konnte gänzlich beobachtet werden. Neben Kugelsternhaufen wie M3, M5 oder M13 konnten auch Planetarische Nebel (M56) und Galaxien (vor allem in den Sternbildern Jungfrau und Löwe) mit den Teleskopen entdeckt werden.

Eine weitere Wanderung wurde am dritten Tag unternommen. Wir gingen auf die Amundsenhöhe (1666m), über einen schönen Rundweg weiter zur Ganzalmhütte (1389m) und wieder zurück zum Roseggerhaus (1586m). Auch Drachen wurden bei dem auf der Pretul meist üblichen (zumindest leichten) Wind steigen gelassen. Gegen Abend durften wir eine kleine Einführung in die Arbeit eines Sonnenfotografen genießen und dessen Bilder bewundern. Am letzten Abend konnten wir abermals zuerst sehr gut beobachten, doch leider zogen nach ein paar Stunden die Wolken auf und der Sternenhimmel konnte nur noch während zwei kurzen „Wolkenfenstern“ betrachtet werden.

Am letzten Tag klingelte für manche der Wecker um 04:45, um den Sonnenaufgang beobachten zu können. Am Horizont hatte sich eine kleine Wolkenlücke gebildet, wodurch man der Sonne beim Steigen zusehen konnte. Nach dem Frühstück in der Hütte musste leider schon zusammengepackt werden und die Teleskope wurden wieder reisefertig gemacht, da wir wieder zurück ins Tal fahren mussten.

Vom KTT 2022 bleiben uns wunderbare Eindrücke und Erinnerungen an die Beobachtungen, Wanderungen und an die gemeinsame Zeit in der steirischen Berglandschaft.

 

Autor: Stefan W., 7.c

Ein paar motivierte Schüler nahmen wieder bei den steirischen Bouldermeisterschaften teil.  Es war eine sehr kräftezehrende Veranstaltung. Die Schüler mussten 3 verschiedene Routen in 60 oder sogar 90 Sekunden so oft wie möglich absolvieren. Einige Schüler aus der 1d hatten die Möglichkeit in diese Sportart reinzuschnuppern und andere, wie zum Beispiel Paul R. aus der 5b, zeigten, was sie bereits können. Paul wurde mit dem hervorragenden 1. Platz belohnt! Gratulation an alle Teilnehmer und dem Steirischen Bouldermeister! 

The Universe to Youth ist ein Erasmus+ Projekt unter Federführung von Dr. Szilárd Csizmadia, Astronom in Berlin beim DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) und Präsident des Amateurastronomenvereins VEGA in Ungarn.
Das BRG Kepler ist der österreichische Projektpartner dieses transnationalen Projektes, an dem weiters auch der rumänische Amateurastronomenverein HAAT (Hungarian Astronomical Association Transsylvania) beteiligt ist.
Ziel dieses auf zwei Jahre anberaumten Projekts (1.3. 2022 bis 29.2. 2024) ist die Popularisierung und Zugänglichmachung von Astronomie und Himmelsbeobachtung für Jugendliche und junge Erwachsene.
Im Rahmen dieses Projektes finden vier astronomische Veranstaltungen mit Diskussionen, Vorträgen und nächtlicher Himmelsbeobachtung und -fotografie statt, zwei davon im Jahr 2022 in Österreich, zwei weitere im Jahr 2023 im von der International Dark Sky Association (IDA) zertifizierten Zselic Starry Sky Park in Ungarn statt.
Von 26. Bis 29. Mai 2022 fand in Trahütten die Kickoff-Veranstaltung zu diesem Projekt statt – das BRG Kepler war mit Prof. Norbert Steinkellner, Prof. Bernd Lackner, Felix P.(2b), Stefan W. (7c) und dem Absolventen Armin P. vertreten.
Ad astra!
Alle Astroaufnahmen stammen von Stefan W., 7c

Um den Erwerb von mathematischen, sprachlichen, künstlerischen und vielen anderen Fähigkeiten drehen sich wohl die meisten Schultage vieler Schüler:innen. Am 23.05. wurde den Burschen der 6d im Rahmen eines von der Uni Graz durchgeführten Kurzworkshops versucht, die Wichtigkeit verschiedener sozialer Kompetenzen zu vermitteln. In dem von Isabella Brandner, Tomaš Klimann und Erich Sammer (Zentrum für Soziale Kompetenz) (Soft) Skills to go gestalteten Workshop wurde dabei besonderes Augenmerk auf die Fertigkeit des aktiven Zuhörens und das Konzept der Peer-Mediation gelegt. Eine kurze Einheit im Bereich des Kreativen Schreibens bildete den Abschluss des Workshops.

Zum ersten Mal in der steirischen Schulgeschichte wurde heute am 19.05.22 ein Biologiewettbewerb, die Biologie-Challenge durchgeführt und das BRG Keplerstr.1 hatte die Ehre den ersten Landewettbewerb ausrichten zu dürfen!
Drei Arbeitspakete zu den Themen Herz, Niere und Knochen/Gelenke mussten von den Teilnehmer: innen des BG/BRG Bruck, des BG/BRG Leibnitz und des BRG Kepler theoretisch und praktisch bearbeitet werden. Die Teilnehmer: innen sezierten, mikroskopierten und beantworten alle Aufgaben konzentriert, gut gelaunt und sichtlich mit großer Freude.
Belohnt für ihre Leistungen wurde mit dem 1. Rang eine Schülerin aus Bruck, mit dem 2. Rang Stefan W. und mit dem 3. Rang Tobias H., Schüler des BRG Kepler.
Diese 3 Schüler: innen werden die Steiermark am 30. Mai in Innsbruck beim Bundeswettbewerb vertreten.
Ein großer Dank ergeht an alle Kolleg: innen, die bereit waren die Vision einer Biologie-Challenge in der Steiermark Realität werden zu lassen und die tatkräftig geholfen haben, dass der Landeswettbewerb wie am „Schnürchen“ ablaufen konnte.

„Vor Nachtfrost du nicht sicher bist, bis Sophie vorüber ist“, besagt eine alte Bauernregel, die eifrige Gärtner:innen vor Frostschäden an Pflanzen im Frühjahr bewahren soll. „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!“ entgegneten die Schülerinnen und Schüler der 1A/B am 6. Mai, als sie als erste ihres Jahrgangs die Beete unseres schuleigenen Gemüsegartens mit teils selbst gezogenen Pflänzchen bestückten. Das restliche Schuljahr werden die Pflanzen von den Schülerinnen und Schülern gehegt und gepflegt werden, um bald die Früchte ihrer Arbeit genießen zu können. Von Mais, über Tomaten, Chilis und Käferbohnen bis hin zu Salat und Radieschen wurden Sorten quer durch das Gemüsebeet gepflanzt. Ein besonderer Dank gilt auch den Kindern der Nachmittagsbetreuung und ihren Unterstützer:innen, die bereits vor den Osterferien die Beete schubkarrenweise mit Dünger und frischer Erde versorgt haben. Wir freuen uns auf eine reichhaltige Ernte!

Nach vielen Vorbereitungsrunden in der Schule durften die Schüler: innen der 6a und 7abBiun endlich ihre gut vorbereiteten Projektideen zur Verbesserung der Welt mithilfe des Mikrobioms im Rahmen des Game of µCoins präsentieren.
Die Kulisse bildete der Botanische Garten und das von Timothy Mark aus nachhaltig gesammelten Ästen unterschiedlicher Holzarten und Herkunft zusammengebaute Expobiom. Die einzelnen Äste symbolisieren dabei nicht nur die Vielfalt in der mikrobiellen Welt, sondern auch die Vielfalt der Herkünfte, Sprachen und Geschlechter der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen.
150 Schüler:innen verschiedener Schultypen und Altersstufen erwarben im Rahmen eines Stationenlaufs durch einen Teil des Botanischen Gartens Microcoins, die sie in die verschiedenen Projektpräsentationen des BRG Kepler und des Akademischen Gymnasiums investieren konnten. Die wichtigsten Bewertungskriterien waren dabei: Kreativität und Umsetzbarkeit der Ideen.
Die kurzweilige und mit kleinen Überraschungseffekten garnierte Präsentation „Sauerkraut – der neue Stresskiller?“, konnte das Publikum überzeugen und es belohnte das Team Agnesa, Rilinda, Katharina, Iris, Liam, Dorian und Martin mit den meisten Microcoins.
Die S(Z)auber-Bubbles Crew erlangten mit ihrer Idee Trinkwasser mit Mikrobiombubbles zu reinigen den 2. Platz.
Mit einem dritten Platz wurde Harrys Dünger und die Kammer des Wachsens honoriert. Das Team überzeugte mit Unterstützung von Harry Potters Zauberstab die Idee ein spezifisches Mikrobiom als Dünger einzusetzen.
Die genannten Gewinnergruppen dürfen bei Ars Electronica in Linz am 31. Mai um den ersten Platz kämpfen.
Danke an alle, die sich mit ihren Ideen zur Verbesserung der Welt mithilfe des Mikrobioms eingebracht haben!


Elf Spanisch-Schüler:innen der 6a, 6c und 6d Klasse begaben sich am 04.05. gemeinsam mit ihrer Lehrerin Cornelia Schröpel in die Herrengasse 16. Dort ist aktuell der pop-up-store der Uni Graz zu finden; an besagtem Mittwoch gab es allerlei Interessantes zu sprachlichen und kulinarischen Spuren der Romania in Graz bzw. in der deutschen Sprache zu erfahren.

Gleich zu Beginn lernten wir von den drei vortragenden Damen vom Institut für Romanistik, dass der 5.Mai der Tag der portugiesischen Sprache ist. Den sprachlichen, geographischen und historischen Ursprüngen verschiedener, heute für uns ganz alltäglicher, Lebensmittel wurde anschließend auf den Grund gegangen; die Verkostung einzelner (Tortilla Chips, Oliven, Schokolade etc.) wurde freudig durchgeführt. Mit vereinten sprachlichen Kräften gelang es abschließend sogar ein rumänisches Kuchenrezept problemlos zu übersetzen.

Die 6c sowie die 7c besuchten am Freitag (29.4.) in Begleitung von Jens Bullner, Julia Steinmayr & Nadina Weinberger die Banksy-Ausstellung im Citypark Graz. Gemeinsam konnten sie die außergewöhnlichen Werke des Ausnahmekünstlers bestaunen, sich selbst auf einer Wand verewigen und den Besuch mit einem gemeinsamen Mittagessen abschließen. Die Ausstellung des zeitgenössischen Künstlers ist auf jeden Fall einen Besuch wert, regt (vor allem in Zeiten wie diesen) zum Nachdenken an und wird sicherlich in Erinnerung bleiben.

Nach einer langen, (nicht nur) pandemiebedingten Pause erhielt der Keplerraum am 05.04. wieder einmal Besuch. Ein in Sachen Kepler extrem sachverständiger deutscher Mathematiker ging in Graz auf Kepler-Spurensuche – dabei durfte natürlich ein Besuch in unserem kleinen, eigentlich feinen, leider ein wenig aus dem Fokus gerückten Schulmuseum nicht fehlen. Als Empfangskomitee standen Milan Nemling und der hurtig aus seinem Pensionssitz Wildon angereiste Dr. Gerhard Rath (ein Keplerurgestein!) parat. Es wurde nett getratscht und über die Exponate im Museum gefachsimpelt. Auch die zeitliche Einordnung von Kepler-Bildnissen anhand des im Porträt sichtbaren Spitzenkragens wurde erörtert. Zuletzt gab es als Gastgeschenk interessante Bücher zum Thema, welche sicherlich gut in unsere Schulbibliothek passen. Das BRG Kepler bedankt sich herzlich! 

Am 21. April fanden (nach der langen Pandemie-Pause) die jährlichen Steirischen Schulschach-Meisterschaften (diesmal) in Judendorf-Straßengel statt. Dabei konnte ein zugleich freudiges wie dennoch etwas bitteres Ergebnis erzielt werden:  Sowohl im Team-Bewerb der Unter- als auch Oberstufe landeten unsere Mannschaften nur hauchdünn auf Platz 2 und konnte sich so diesmal für das Bundesfinale in Wien leider nicht qualifizieren.

In der Oberstufe traten wir mit einer Mannschaft an, deren Spieler:innen vor allem aus Unterstufen-Schüler:innen bestand (Alexander Z., 5b; Simon G., 4e; Beat G., 2e; Katharina P., 3a). „Da ist der zweite Platz schon eine unfassbare Leistung, ich bin mächtig stolz auf unser Team!“, muss Mannschaftsführer Alexander Z. trotz einiger verhaltener Tränen betonen. Zu diesem Erfolg kommt hinzu, dass unsere einzige Spielerin, Katharina P., mit 9 Siegen aus 9 Partien, Brettmeisterin der Oberstufe wurde! 

Das Team der Unterstufe (bestehend aus Paul M., 4c; Nikolaus A., 1c; Martin P., 1c; Paul G., 4c; Faruk G., 4c) wurde ebenfalls phenomenal Zweiter! Erst im Verlauf des Turniers zeigte sich, wie stark und konkurrenzfähig dieses Team war.

Auch unser zweites Oberstufenteam (Laurenz F., 8c; Raphael K., 8c; Simon S., 7b; Markus P., 7b) schlug sich ausgezeichnet und landete als eines der wenigen Teams ohne Elo-Wertungen im Mittelfeld. Besonders sind dabei die Einzelleistungen von Simon S. und Markus P. zu nennen, die bei ihrer ersten Schacholympiade wirklich sehr solides Schachspiel ablieferten – und auch Laurenz F., Spieler auf Brett 1, konnte schlussendlich viel Hirn beweisen und einen Punkt ergattern. „Schade, dass das heuer unsere letzte Olympiade war.“, meint Kepler-Schach-Urgestein Raphael K. am Nachhauseweg – „war schon immer eine feine Zeit.“

 

Endlich war es wieder so weit. Nach längerer Pause durften sich die Schüler:innen des BRG Kepler wieder auf ein Turnier freuen. Voller Tatendrang wurde die erste Partie bestritten und die ersten Punkte wurden errungen. Die Stimmung war gut. Wohin man auch schaute, die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler zitterten bei jeder Partie mit, sie ließen Jubelschreie ertönen und waren voller Motivation. Von dieser vorherrschenden Atmosphäre ergriffen, schaffte es das Keplerteam ungeschlagen bis ins Finale. Dieses war der reine Nervenkitzel. Ein Tor, dann das Gegentor und bis zum Ende der regulären Spielzeit gab es keine Entscheidung. Es kam zum Penaltyschießen und erst hier musste sich das exzellente Hockeyteam das einzige Mal während des ganzen Turniers geschlagen geben, doch eins sei gesagt – sie sind hungrig nach mehr und nächstes Jahr würde es dann im Finale anders ausgehen.